Clara und Robert Schumann – Ihr Leben und ihre Musik

Bestellnummer: ae 5030 - 1000

Clara und Robert Schumann – Ihr Leben und ihre Musik
Klavierstücke von Clara und Robert Schumann

Gudrun Franke und Gerhard Erber
Klavier und Lesung

Gudrun Franke und Gerhard Erber erzählen das Leben von Clara und Robert Schumann, zusammengestellt aus Briefen und Tagebuchaufzeichnungen, und spielen deren Klaviermusik.
Ist das alles? – nein, diese CD ist das Ergebnis einer Leipziger Kulturgeschichte: Bachfest, Gewandhaus, Thomaskirche, Oper, Hochschule und Mendelssohnhaus .... ja, auch Schumann .... in der Schumannrezeption ist Leipzig natürlich ganz wichtig. Lebendig wir der Bezug aber immer wieder nur durch die angeschlagenen Tasten und das in Beziehung bringen der festgehaltenen Worte und Bilder.

,,Ich wurde geboren, den 13. September 1819, in Leipzig, in der Hohen Lilie auf dem Neuen Neumarkt [...] und erhielt den Namen Clara Josephine ..."

 So steht es in Clara Wiecks Tagebuch. Sie wurde die berühmteste Pianistin ihres Jahrhunderts. Robert Schumann kam 1828, dem Wunsch seiner Mutter entsprechend, nach Leipzig um Jura zu studieren. Im musikalischen Salon der befreundeten Arztfamilie Dr. Ernst August Carus hörte er die neunjährige Clara Wieck zum ersten Mal. Sie spielte ein Trio von Hummel. Ihr Können beeindruckte Schumann und er beschloss, seine nicht so gründlich ausgebildete Klaviertechnik bei dem erfolgreichen Pädagogen Friedrich Wieck zu verbessern. Clara widmete „Herrn Schumann“ ihre ersten veröffentlichten Kompositionen,  die vier Polonaisen op.1. Franz Liszt und der „Teufelsgeiger“ Niccolò Paganini  waren von ihrem Talent  überzeugt und prophezeiten ihr eine große Zukunft. Robert Schumann sah sie jetzt fast täglich bei ausgedehnten Spaziergängen oder abends beim Geschichtenerzählen.  Sie liebte seine Fantasie, das Träumerische und den Übermut – die Dinge, die sie im Umgang mit dem strengen Vater vermisste. Die Mutter hatte sich scheiden lassen als Clara fünf Jahre alt war. 1840 zog Clara als Schumanns Ehefrau in die Leipziger Inselstraße. Robert komponierte Lieder, Sinfonien, Kammermusik und zusammen mit ihr den Liederzyklus „Liebesfrühling“ nach Gedichten von Friedrich Rückert.

Die Klavierstücke:
Robert Schumann Aufschwung Fantasiestücke op. 12/2
Clara Schumann Polonaise C-Dur aus Quatre Polonaises pour la Pianoforte op. 1/4
Clara Schumann Polonaise Es-Dur aus Quatre Polonaise pour la Pianoforte op. 1/1
Robert Schumann Gespenstermärchen Zwölf vierhändige Klavierstücke op. 85/11
Robert Schumann „Presto aus Papillons op. 2/4
Robert Schumann Eusebius und Florestan Carnaval op. 9/5 und 6
Robert Schumann „Innig“ aus Davidsbündlertänze op. 6/2
Clara Schumann Romance „Andante con sentimento“ aus Quatre piéces caractéristiques op. 5/3
Clara Schumann Scherzo op. 14 c-Moll
Robert Schumann Gartenmelodie aus Zwölf vierhändige Klavierstücke op. 85/3
Robert Schumann Variationsthema Bunte Blätter op. 99/1
Robert Schumann „Semplice“ aus Papillons op. 2/7
Robert Schumann Nr. 11 und Nr. 12 Finale Papillons op. 2

IDEE UND KONZEPTION: Dr. Renate Herklotz
MUSIKAUSWAHL UND TEXTFASSUNG: Gudrun Franke und Gerhard Erber
AUFNAHMEN: März 2005,
Blüthner-Flügel im Gohliser Schlösschen, Leipzig
In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V.
2008 auris subtilis

 

€ 16

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