Clara und Robert Schumann – eine Liebe in Liedern und Worten

Bestellnummer: as 5011-1000

Clara und Robert Schumann – eine Liebe in Liedern und Worten
"Meine Liebe hat er mit sich genommen"

Mechthild Bach - Sopran
Michael Schütz - Sprecher
Lucius Rühl - Klavier

Lieder und Klavierstücke von Clara und Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms
Lesungen nach „Clara Schumann - Ein Künstlerleben“ von Berthold Litzmann, Leipzig 1903

Programmkonzeption: Lucius Rühl

Die Lieder und Klavierstücke:

Robert Schumann Erinnerung op. 68,28 (Klavier)
Felix Mendelssohn Bartholdy – Frühlingslied op. 71,2
Felix Mendelssohn Bartholdy - Lieblingsplätzchen op. 99,3
Felix Mendelssohn Bartholdy - Suleika op. 34,4
Robert Schumann - Seit ich ihn gesehen  op. 42,1
Robert Schumann - Der Nußbaum  op. 25,3
Clara Schumann - Er ist gekommen in Sturm und Regen op. 12,1
Clara Schumann - Warum willst du and're fragen  op. 12,3
Robert Schumann - Widmung  op. 25,1
Robert Schumann - Nachtstück  op. 23,3
Robert Schumann - Lied der Suleika  op. 25,9
Clara Schumann - An einem lichten Morgen  op. 23,2
Robert Schumann - Wehmut  op. 39,9
Robert Schumann - Du Ring an meinem Finger  op. 42,4
Robert Schumann - Meine Rose  op. 90,2
Clara Schumann - Ich stand in dunklen Träumen  op. 13,1 All' mein' Gedanken
Johannes Brahms - Es wohnet ein Fiedler
Johannes Brahms - Der Gang zum Liebchen  op. 48,1
Robert Schumann - Nachspiel aus „Frauenliebe und Leben“ op. 42, 8
Robert Schumann - Myrten und Rosen  op. 24,9

Gesamtspieldauer: 77:19

Ein bewegendes Bild des Lebens Clara und Robert Schumanns zeichnet diese CD der Preisträgerin der Deutschen Schallplattenkritik von 2002, Mechthild Bach. Nach dem Konzept ihres Liedbegleiters Lucius Rühl, das auf der ersten Clara-Schumann-Biographie aus dem Jahre 1903 von Berthold Litzmann basiert, entstand diese außergewöhnliche Erzählung aus Liedern und Rezitationen, vereinnahmend und berückend gelesen von dem Schauspieler Michael Schütz.

Die Sprache Litzmanns, welcher Clara Schumann noch persönlich gekannt hatte, verbindet sich mit der Poesie der Lieder durch seine vornehme Art der Bewunderung wie auch der respektvollen Würdigung und Distanz zum Leben dieser großen Pianistin. "Ich habe das Glück genossen, als Kind den wunderbaren Zauber, den die Persönlichkeit Clara Schumanns auf alle, die sie im Leben kannten, ausübte, Wochen lang im täglichen Verkehr zu erfahren." Sein Anliegen, in seiner Biographie die vorbildliche Bedeutung dieser Frau aus der Veranschaulichung ihres Innenlebens zu erschließen, findet in der vorliegenden Einspielung musikalische Vertiefung. Die Lieder stehen in direkter Beziehung zu Stationen ihres Lebensweges, oft an authentischer Stelle. Die so beabsichtigte Authentizität beim Hören jener romantischen Lieder vertieft das Verständnis für diese Epoche, in der das lyrische Ich das treibende Moment war, ohne das Erhabene zu verlieren und ins Kitschige abzurutschen. Erste Tagebucheinträge des Vaters, ihr musikalisches Aufblühen, ihre Begegnung mit Robert Schumann und ihr Leben bis zu seinem Tod 1856 bilden den Bogen dieser eindrucksvollen und berührenden Schilderung.

Mechthild Bach
Die Sopranistin Mechthild Bach aus Limburg/Lahn studierte an der Musikhochschule Frankfurt Gesang bei Prof. E. Cavelti, weitere Studien führten sie zu Prof. E. Schwarzkopf, Prof. L. Sarti und Prof. V. Rosza. Ab dem Jahre 1986 war sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Opernengagements führten Mechthild Bach an verschiedene deutsche Bühnen (u.a. Heidelberg, Düsseldorf, Hamburg, München). Als Konzertsängerin pflegt sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern und Ensembles in ganz Europa, u.a. mit R. Goebel, M. Schneider, F. Bernius, M.Creed, P. Neumann, M. Honeck, S. Kujken, T. Koopman, H. Rilling, K. Junghänel und R. Otto. Sie trat u.a. bei den Händel-Festspielen in Halle, den Dresdener Musiktagen, der Stuttgarter Bachakademie, in den Philharmonien in Berlin und Köln, dem Amsterdamer Concertgebouw sowie bedeutenden Musikzentren in ganz Europa auf. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Einspielungen dokumentieren das künstlerische Schaffen der Sängerin.

Michael Schütz, 1964 in Wiesbaden geboren, absolvierte nach dem Abitur von 1986-90 seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München und wurde von Jürgen Bosse bereits 1989 ans Staatstheater Stuttgart engagiert: Von 1993-2003 spielte er in zahlreichen Hauptrollen am Schauspiel Essen u.a. den Cyrano von Bergerac in Edmont Rostands gleichnamiger Komödie. Die hervorragende künstlerische Leistung von Michael Schütz wurde 1999 mit dem Förderpreis des Landes NRW belohnt. Seit 2003/04 ist er am Schauspiel Leipzig und wird ab 2006/07 in Düsseldorf zu sehen sein. Neben seiner Darstellung von diversen Film- und Fernsehrollen ist Michael Schütz dem Publikum auch als Sänger und Liedermacher ein Begriff. So fand sein Solo-Liederabend "Schütz singt Schütz" mit eigenen Texten und Kompositionen große Resonanz, außerdem unterstützte er mit seiner Stimme die erfolgreichen Liederabende „Viva l’amore“, „Männerschmerz“ und „LOVE’N‘DEATH“.

Lucius Rühl erhielt seine pianistische Grundausbildung bei dem Martienssen-Schüler Heinz Kirch in Wesel. Er studierte an den Musikhochschulen Essen und Detmold Kirchenmusik und Klavier. Seine Lehrer waren Walter Berlemann und die amerikanische Pianistin Kristi Becker-Platz (Klavier), Gerd Zacher (Orgel) sowie Iwona Salling (Cembalo). Neben Solo-Auftritten musiziert er als als Begleiter von Lied und Kammermusik sowie als Continuo-Spieler. Seine Engagements führten ihn zum Musikfestival „Prager Frühling“, auf Tourneen mit dem Kölner Kammerorchester und Solisten wie Frank Peter Zimmermann, Pépe Romero oder Barbara Schlick, zu Konzerten mit dem Prometheus-Ensemble (Essen), dem Ensemble ADHOC (Rundfunkaufnahmen), der Himlischen Cantorey (Hamburg), der Neuen Philharmonie Westfalen u.a. Als Gründungsmitglied des Vokalensembles Canticum (mittelalterliche Vokalmusik), das auf vielen bedeutenden europäischen Musikfestivals zu Gast war (Utrecht, Innsbruck, Alden-Biesen, Fontevraud, Romanische Nacht – Köln, Il canto delle pietre – Lombardei u.a., pflegt er die enge Bindung von Wort und Melodie. Es entstanden gemeinsame Fernseh-, Rundfunk-, CD-Produktionen mit Konrad Junghänel (Cantus Cölln), Roland Wilson (Musica Fiata), dem Organisten Lorenzo Ghielmi, Benjamin Bagby (Ensemble Sequentia) u.a. Als Liedbegleiter konzipierte er Liederabende in Verbindung mit Literatur zu Clara und Robert Schumann und zum Leben Hermann Hesses, mit denen er im deutschsprachigen Raum gastiert. Darüberhinaus tritt er als Dirigent oratorischer Werke in Erscheinung.

Tonmeister: Markus Gottschall
Klavier: Steinway D-Flügel
Intonateur: Georg Neinhuis
Aufnahme: Museum Schloss Moyland - Juni 2007
Clara-Schumann-Bild: Franz von Lenbach 1878
Dahlienbild: Leander Mergener 2003
auris subtilis® 2007 

€ 16

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