"Zur Mitternachtsstunde ..."

Bestellnummer: as - f 5049

"Zur Mitternachtsstunde" heißt die neue CD von SlovaCzech.
So dunkel - wie zur Mitternacht - ist das Cover der CD und so hell - wie die Hoffnung auf die Neugeburt des Lichts in der Weihnacht - ist das Innere, die Musik.

Lieder aus Tschechien, Mähren, der Slovakai, Ungarn, Deutschland und Irland sind von klassisch ausgebildeten Musikern leidenschaftlich und hingabevoll interpretiert. Die Arrangements verbinden frohe Freimütigkeit und tiefe Kenntnis und Respekt vor dem Wesen der Lieder. Mitreißende Folklore sind ebenso hörbar wie tiefe und innige Empfindungen.

SlovaCzech

Josef Žák - Violine
Adéla Mišoňová - Violine
Eva Šušlíková – Viola
Viktor Slezák – Baß

Gäste:

Jan Rokyta - Flöten
Michal Horsák - Zymbal

 

1. V půlnoční hodinu.Splnilo se písmo svaté - z Čech (Musikbeispiel)
2. Ježíš, náš Spasitel - česká; Jistebnický Kancionál, 1420 (Musikbeispiel)
3. Čas radosti, veselosti - česká; Kancionál Cantus catholici, Trnava 1655 (Musikbeispiel)
4. Es ist ein Ros‘ entsprungen - německá; Špírský kancionál Kolín n. Rýnem 1599
5.- Pastýřské – Hirtenlieder
- Vyletěla sojka - z Moravy (Musikbeispiel)
- Vondráši, Matóši - z Moravy
- Pásli ovce valaši - z Moravy (Musikbeispiel)
6. Hopsa pacholátka - z Čech
7. Křestění Ježíškovo – Taufe des Jesuskind
- Co se této noci stalo - z Moravy
- A teče vodička - Lesnice u Zábřeha - Haná
- Padla rosa studená - Mysliboř – Horácko
8. Ez Karácsony - z Maďarska
9. Bude zima, bude mráz - z Čech
10. Krká žába- Vysoké Pole - Valašsko¨
11. Krkonošské – Lieder aus dem Riesengebirges
- Radostnou píseň - z Benecka
- Poslechněte malou chvíli - z Vysokého nad Jizerou
- Aj, co to nového - ze Stromkovic
12. Kristus Pán se narodil – Trnávka - Příborsko
13. Poslechněte národové - z Čech
14. Búvaj dieťa - ze Slovenska
15. Panenka Maria - z Moravy
16. Andělové, andělové - česká; Franusův kancionál, 1505 (Musikbeispiel)
17. Pokoj, štěstí, zdraví - Dolní Dušnice - Krkonoše
18. Narodźil śe Kristus Pan - Studénka – Slezsko
19. A nai Naoihm - z Irska

 

Texty písní a další informace naleznete na:
Die Liedertexte und weitere Informationen finden Sie unter
For lyrics and further information please visit:

www.SlovaCzech.de

 

Zur Mitternachtsstunde ... (sleeve – note)

„... der Sänger sang noch, während der Instrumentalist schon seine Melodie strich und damit bereits jedes gesungene Lied zierte. Ihre Fähigkeit und dieser bestimmte Stil, ein einfaches Lied oder einen Tanz vorzutragen, war der Grund, warum sich die Musiker aus verschiedenen Orten zusammenfanden. Ihre Seele spiegelte sich in den Liedern des ganzen Landes wider. Daher ist es leicht zu erklären, warum die Musiker sich ihre Vereinigung so gründlich wählten. Sie harmonieren im Zusammenspiel zur Melodie, die ihnen gerade in den Sinn kommt, mit einem Wohlklang und einer Reife wie aus einem Geiste ...“

Dieses Zitat von Leoš Janáček ist sicherlich der Zeit seiner Entstehung geschuldet, passt jedoch wie angegossen zum Quartett SlovaCzech, dessen Mitglieder in Dresden begonnen haben, mährische und böhmische Musik zusammen zu erleben und zu praktizieren. Die heutige Zeit der Globalisierung und der „Europäisierung“ spiegelt sich auch in der Dramaturgie dieser CD wider. Mal befinden wir uns in den nordmährischen Regionen der Walachei, Lašsko und Schlesien, mal sind wir wieder in der fruchtbaren Hanakei, Horňácko oder im Gebirgsvorland des Riesengebirges. Die Bearbeitungen der Instrumentalstücke führen uns dann in die Slovakei, nach Deutschland oder Ungarn, sogar in das entfernte Irland .... Die fröhliche Botschaft über die Geburt des Messias wird von SlovaCzech vielfach in verschie- denen Sprachen und Dialekten gesungen und gespielt. Mit ihrem einheitlichen Inhalt zeugen die Lieder jedoch von einer europäischen christlichen Gemeinsamkeit. Musikalisch präsentiert sich SlovaCzech mal als klassisches Quartett mit Kontra- bass anstatt Violoncello, mal als böhmische Folkloregruppe und kurz darauf hören wir wieder typische rasante Klänge aus dem mährischen Gebirge. Die Verwandlungen von SlovaCzech sind das Ergebnis einer außergewöhnlichen Kombination aus einer ausgezeichneten instrumentalen Reife, dem Mut, neue Grenzen einer folkloristischen und klassischen Bearbeitung auszutesten, und nicht zuletzt auch dem Gefühl der Achtung gegenüber der zu bearbeitenden musikalischen Vorlage. Und gerade in dieser Kombination findet SlovaCzech sowohl seine ausgeprägte Devise einer persönlichen musikalischen Sprache als auch eine Treibkraft für die Zukunft!

Jan Rokyta

 

Erscheinungstermin: 6.Dezember 2010

as - f 5049-2000 auris folk
EAN 4260077710493
2010 auris subtilis®
LC 12021 

TONSTUDIO Jaromír Rajchman, 2010
Recording producer and mastering: Jan Rokyta, Sound engineer: Petr Prokop

© Grafik, Konzept: Elisabeth Richter
© Layout: Jürgen Schöberl
© Fotos: Frank Gottsand-Groß, SlovaCzech
© Texte: Jan Rokyta, SlovaCzech
Translations: Berit Drechsel, Markus Schwenkreis, Christina Schulz, SlovaCzech, Haig Utidjian, Martina Pičmanová, Jana Pavlíková, Eva Kudynova

Vertrieb: www.jakla-music.de / harmonia mundi

Presse:

Dresdner Neue Nachrichten 
Mittwoch, 22. Dezember 2010 

Zu Weihnachten tanzen Pünktlich zum Fest: 
Das neue Album von SlovaCzech

Natürlich kennen wir tschechische Weihnachtslieder, nur ist es den wenigsten bewusst: „Kommet, ihr Hirten“ oder „Freu dich, Erd und Sternenzelt“ etwa haben alte tschechische Melodien. Wie vergnügt es sonst noch zu Weihnachten nur einige Kilometer entfernt klingt, erfahren wir von SlovaCzech: Josef Zák und Adéla Misonová, Violine, Eva Suslíková, Bratsche und Viktor Slezák, Kontrabass, haben sich beim Studium in Dresden kennengelernt und spielen zur Freude ihres wachsenden Publikums böhmische, mährische, slowakische und andere Volkslieder. Ihre neue, sprich zweite CD versammelt Weihnachtslieder – eher unbekannte, wie sie sagen. Sie heißt „V pulnocní hodinu – Zur Mitternachtsstunde“ und wurde vor einigen Tagen bei einem furiosen Konzert im Dresdner Ratskeller vorgestellt.

Auch die Weihnachtslieder, die SlovaCzech zusammengetragen hat, sind zumeist Volkslieder. Die vier Musiker spielen so gut wie ein Streichquartett, singen ungekünstelt und sind in allem derart mitreißend, dass es augenblicklich in den Beinen zuckt. Eines dieser Lieder stammt von 1420, andere sind ein paar hundert Jahre jünger. Mährische Hirtenlieder und Lieder aus dem Riesengebirge sind darunter. Es ist regelrechte Tanzmusik, die von zwei Gästen (Michal Horsák, Jan Rokyta) an Zimbal und Flöten bereichert wird. Andächtige Lieder, die fromme Legenden um die Geburt Christi erzählen, gibt es ebenso. Oft aber geht es in den Texten und der Musik recht lustig zu, denn manche dieser weihnachtlichen Geschichten der Tschechen sind herrlich rustikal. Im Booklet finden sich die Texte in deutscher und englischer Übersetzung. Ein paar „Ausländer“ verstecken sich zwischen all den tschechischen und slowakischen Melodien: „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ spielt SlovaCzech in einem Arrangement von Josef Zák, der auch viele der übrigen Stücke bearbeitet hat. Und wer sich immer schon gefragt hat, wie und warum ein tschechischer Frosch zu Weihnachten quakt, findet hier Antwort. HS

€ 16

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