Bach in Jakobi - Hartmut Schill

Bestellnummer: as 5021-2000

Bach in Jakobi
Hartmut Schill - Violine

Johann Sebastian Bach
Sechs Sonaten und Partiten
für Violine solo BWV 1001–1006

„Dank der wunderbaren Resonanz dieser Musik in und mit der Jakobikirche ist es möglich, den Geigenklang so einzufangen, wie er unmittelbar im Raum entsteht ...“

Zum Jahresende 2007 realisiert der Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie Hartmut Schill ein außergewöhnliches Musikprojekt. Verbunden mit drei Konzerten spielte der Geiger die Sei Solo a Violino senza Basso accompagnato“ BWV 1001-1006 von Johann Sebastian Bach in der Jakobikirche Chemnitz für eine Benefiz-CD zu Gunsten des Wiederaufbaus der Kirche ein.

CD 1   72:58                                                                                                                         
Sonate I g-Moll, BWV 1001
Partita I h-Moll, BWV 1002
Sonate II a-Moll, BWV 1003 

CD 2    73:48                                                                                                               
Partita II d-Moll, BWV 1004
Sonate III C-Dur, BWV 1005
Partita III E-Dur, BWV 1006   18:43

 

Bach in Jakobi

Die Jakobikirche ist das einzige erhaltenes Sakralgebäude intra muros (innerhalb der Stadtmauern) und entstand bereits mit der Stadtgründung nach 1170 als schlichte romanische Kirche. Ihre heutige Prägung erhielt zwischen 1350 und 1365  als dreischiffige Stadtkirche in spätgotischem Stil mit einem später hinzugefügtem repräsentativen Hallenumgangschor, einem prächtigen Sterngewölbe und einem kunstvollen Wandfries, der auf böhmische Einflüsse zurückgeht (1405 bis 1412). Weitere Umbauten der Außenhülle belegen die Zuwendung der Chemnitzer Bürgerschaft und deren Zeitgeschmack. Beim Bombenangriff auf Chemnitz am 5. März 1945 wurde die Jakobikirche schwer zerstört. Danach begann ein jahrzehntelanger, oft unterbrochener Wiederaufbau.  Er soll bis 2012, zum 600jährigen Jubiläum der Errichtung des gotischen Bauwerkes, abgeschlossen werden.

Als „Urenkelschüler“ Joseph Joachims beeinflußten den in Leipzig geborenen Konzertmeister Hartmut Schill mehrere Berührungspunkte zu Bachs Solosonaten und –partiten. Er schreibt darüber in einem der CD beigelegten Text und hebt darin die Besonderheit des puristischen Aufnahmeverfahrens in der adäquat idealen Raumakustik der Kirche hervor, die den absoluten Verzicht auf sonst übliche tontechnische Filterungen oder Zumischungen ermöglicht.

Aufnahme, Schnitt und Mastering: Horst Springer
Fotos: Wolfgang Schmidt, Ronald Bartel und Franz Streuber
auris subtilis® 2007

€ 22

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