Auris Subtilis | Das CD-Label aus Sachsen für Klassik und mehr

Begegnung – Steffen Walther an der Eule-Orgel in der Kreuzkirche Chemnitz

9,90 16,00 

Begegnung und Dialog

Diese Aufnahme mit Orgelmusik aus der Kreuzkirche Chemnitz des Architekten Otto Bartning lädt ein zu einer spannenden Begegnung mit dem eindrucksvollen Kirchenraum in seiner ernsten Ausstrahlung und Spiritualität, mit seiner Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau. Es ist zugleich eine Begegnung von Musik und Bildender Kunst, vermittelt durch die Klänge der wunderbaren Eule Orgel, welche die Kirchbesucher schon fast 30 Jahre begleiten: Sie sollen unser Herz bewegen und bringen die Komponisten des Programms, die in Sachsen ihr Lebensziel und ihre Vollendung gefunden haben, ihrerseits in einen Dialog miteinander. Darüber hinaus erinnert die Musik auch an eine schwierige Zeit, welche die die Menschen gemeinsam durchschritten und durchlitten haben: Die Aufnahmen der Orgelwerke von Bach und Mendelssohn, Karl Hoyer und Sigfrid Karg-Elert entstanden im Spätsommer 2021– in einer Zeit, als die kirchenmusikalischen Live-Angebote, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt hatten stattfinden können. Die Improvisation über das große Kreuz von Elly-Viola Nahmmacher im Altarraum u der Kirche wurde bereits zu Ostern 2020 aufgenommen – als Teil eines gemeinsam mit Mathias Andrae produzierten Videos während des ersten Corona-Lockdowns.

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Sächsische Orgelmusik

Obwohl keiner der Komponisten dieses CD-Programms in Sachsen geboren wurde (der in Werdau geborene Steffen Walther als „Hausorganist“ der Kreuzkirche macht da eine Ausnahme), fanden sowohl Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy als auch Sigfrid Karg-Elert und Karl Hoyer hier ihre endgültige künstlerische Heimat und machten vorallem die Handelsmetropole Leipzig zu einem Schmelztiegel verschiedenster künstlerischer Einflüsse: Bach als Thomaskantor und Director musices, Mendelssohn als Gewandhauskapellmeister, Hoyerals Nikolaiorganist und Sigfrid Karg-Elert als Dozent am Konservatorium, wo er versuchte, die Wahrnehmung eines Parteigängers bzw. Nachfolgers des von ihm verachteten Max Reger abzustreifen (diese herzliche Antipathie beruhte übrigens auf Gegenseitigkeit). Max Reger ist in dieser Komponisten-Riege übrigens auch als wichtiger Lehrer von Karl Hoyer präsent, ohne aber selbst mit einer Komposition zu Wort kommen. Das Beziehungsgefüge der hier versammelten Komponisten ließe sich noch weiter fortsetzen, so spielte Karl Hoyer 1933 zur Trauerfeier für den verstorbenen Karg-Elert die Orgel…

Johann Sebastian Bach    1683-1750
Präludium und Fuge c-Moll BWV 546

Karl Hoyer 1891-1936
Vier Charakterstücke op. 33

I Christi Geburt
II Christi Kreuzweg
III Christus am Kreuz
IV Christ Auferstehung 

Steffen Walther  1963
Improvisation über das Kruzifix von Elly-Viola Nahmmacher                  

Sigfrid Karg-Elert 1877-1933
Pax vobiscum op. 85 Nr. 5
Valse mignonne op. 142 Nr. 2       

Felix Mendelssohn Bartholdy 1809-1847
Sonate f-Moll op. 65 Nr. 1

Allegro
Adagio
Andante
Allegro

Gesamtlänge: 78:31

Text: Dietmar Hiller
Photography: © Sabine Bloch, Carsten Möller, Christiane Kleinhempel
Layout: Christiane Kleinhempel, PUNKT191 Marketing&Design
Calligraphy: ©2021Christiane Kleinhempel
Corporate Design: aurissubtilis®
Recorded: KreuzkircheC hemnitz, 9. Und 13. September 2021
Recording, Supervision, Balance&Editing: Mathias Andrae und Steffen Walther
Production, Manager & Producer: Franz Wagner-Streuber
Design and Production: auris subtilis®

www.auris-subtilis.de

as-0 1102 – 2000 auris organum
EAN 4260077711025
© & ℗ 2022 auris subtilis
Distribution: Rondeau Production GmbH

 

 

 

 

1.
Praeludium und Fuge c-Moll BWV 546 - Praeludium (J.S. Bach)
2.
Vier Charakterstuecke op 33 - II Christi Kreuzweg (Karl Hoyer)
3.
Vier Charakterstuecke op 33 - IV Christi Auferstehung (Karl Hoyer)
4.
Allego aus Sonate f-Moll op. 65 Nr. 1 (Felix Mendelssohn Bartholdy)

Franns von Promnitzau – Goldberg-Variationen BWV 988

Eigenwillig ungewohnt interpretiert Franns von Promnitzau  Bachs Goldberg-Variationen auf der Thüringisch-Gräfenrodaer Orgel und versieht das CD-Booklet mit eigenem Text, hörens- und lesenswert.

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Franns von Promnitz – Die Kunst der Fuge BWV 1080

Wie nähert man sich diesem Werk unerreichbarer Kompliziertheit, dem Unspielbaren, der „Augenmusik“ (A. Schweitzer), in Partitur geschrieben, keinem Instrumente zuzuweisen, eher eine Wissenschaft?

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Orgellandschaft Sächsische Schweiz

An den als spektakulär und überwältigend geltenden OrgelMarathon 2012 – Orgellandschaft Oberlausitz knüpft mit der vorliegenden Edition Frauenkirchenkantor Matthias Grünert in diesem Jahr in der Sächsischen Schweiz an. Über 10.000 Konzertbesucher nahmen 2012 an diesem Ereignis teil.  Zu den vom 20. bis  25. August stattfindenden Konzerten hält die vorliegende CD einen attraktiven Teil des OrgelMarathons 2014 für Orgelliebhaber fest.

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Die Silbermann-Orgel in der Petrikirche zu Freiberg

Für die vorliegende Einspielung standen nicht nur fünf namhafte Barockviolinen aus der Zeit von 1670-1769 zur Verfügung, sondern mit dem 1735 eingeweihten Instrument Gottfried Silbermanns in der Freiberger St. Petrikirche auch eine außerordentliche Orgel. Zeitgleich entstand in der Werkstatt des sächsischen Orgelbaumeisters das Instrument für die Dresdner Frauenkirche, welches wegen Bauverzögerungen in der Kirche erst später aufgestellt werden  konnte.

Beide Orgeln läuteten die späte Wirkungsphase Silbermanns ein, beide berücksichtigten das Bedürfnis nach besonderer klanglicher Gravität. Glücklicherweise überlebte die Orgel der Freiberger Petrikirche trotz verschiedener, größtenteils dem Zeitgeschmack geschuldeter Eingriffe.

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