Auris Subtilis | Das CD-Label aus Sachsen für Klassik und mehr

Niksa Bareza

wurde in Split geboren, studierte an der Musikakademie in Zagreb bei Milan Sachs und Lovro von Matacic sowie bei Hermann Scherchen und Herbert von Karajan in Salzburg. 1965 bis 1974 war er Chefdirigent der Oper am Nationaltheater Zagreb,1972 bis 1975 ständiger Gastdirigent am Kirow-Theater in St. Petersburg und von 1976 bis 1978 in gleicher Position am Opernhaus Zürich. Hier absolvierte er zugleich ein intensives Studium barocker und klassischer Musik bei Nicolaus Harnoncourt, das er als Dirigent und Assistent von Ferdinand Leitner (1978-1981) vertiefen konnte. Von 1978 bis 1990 war er Chefdirigent des Grazer Philharmonischen Orchesters. Er ist ständiger Gast an der Mailänder Scala (und wird auch für Sommer 2006 wieder eine Serie von „Tosca“-Aufführungen an diesem Opernhaus leiten), seit 1992 Chef des Sinfonieorchesters des Kroatischen Rundfunks und Fernsehens und seit 2001/02 Chefdirigent der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz.

Erfolgreiche Gastdirigate führten ihn in den letzten Jahren immer wieder an die Staatsopern von Wien und Hamburg, an die Bayerische Staatsoper München, an die Deutsche Staatsoper unter den Linden, die Opernhäuser von Oslo, Florenz, Neapel und Parma, ans Nationaltheater Zagreb, wo er in diesem Jahr eine Neuproduktion von Mozarts „Idomeneo“ leitet, an das Mozarteum Orchester Salzburg und viele andere.

Seit seinem Amtsantritt 2001 bis Ostern 2005 hat Bareza den gesamten „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner bereits fünfmal in Chemnitz geleitet. Die Aufführungen erhielten jedes Mal höchstes Lob.

Von der Kritik ebenfalls begeistert aufgenommen wurden seine Neueinstudierungen des „Freischütz“, des „Fliegenden Holländer“, der „Elektra“, des „Rosenkavalier“ und der „Arabella“ in Chemnitz. Für die Spielzeit 05/06 werden unter seiner Leitung Wagners „Lohnegrin“ und „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss Premiere haben, womit er alle wichtigen Opern von Strauss und Wagner in den letzten Jahren in Chemnitz dirigiert hat.

In den Chemnitzer Sinfoniekonzerten hat er z. B. mit Aufführungen von Schönbergs „Erwartung“ und „As I Crossed a Bridge of Dreams“ von Peter Eötvös, aber auch mit Klassikern wie Mahlers 3. Sinfonie und den „Wunderhornlidern“ oder Schumanns „Genoveva“ (konzertante Aufführung) Maßstäbe gesetzt.

Die eingehende Beschäftigung mit neuer Musik brachte den Kontakt zu vielen Komponisten wie Carl Orff, Olivier Messiaen, Dmitri Schostakowitsch, Luigi Nono und Benjamin Britten mit sich. Seine CD-Einspielung der Oper „Il Campiello“ von Ermanno Wolf-Ferrari wurde von der Zeitschrift „Opera International“ mit dem „Le timbre de platine“ ausgezeichnet.


Visit Us On FacebookVisit Us On PinterestVisit Us On Instagram