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Bach im Schloss Waldenburg

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Erfreulich reich sind die Zeugnisse kulturellen Anspruchs und kulturellen Lebens in Sachsen. Weltbekannt ist die Musik Johann Sebastian Bachs, hier vorliegend eingespielt durch die Cembalistin Cornelia Osterwald. Weniger bekannt, doch von den Kennenden hochgeschätzt wie von den erstmals Besuchenden außerordentlich erstaunt wahrgenommen, ist das Schloss Waldenburg mit seiner gegenwärtigen Substanz und Aura bis weit in die Stadt und den Park, bis weit in das Gedächtnis und die heutigen Ausstellungen und Konzerte.

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Cornelia Osterwald – Cembalo

Erfreulich reich sind die Zeugnisse kulturellen Anspruchs und kulturellen Lebens in Sachsen. Weltbekannt ist die Musik Johann Sebastian Bachs, hier vorliegend eingespielt durch die Cembalistin Cornelia Osterwald. Weniger bekannt, doch von den Kennenden hochgeschätzt wie von den erstmals Besuchenden außerordentlich erstaunt wahrgenommen, ist das Schloss Waldenburg mit seiner gegenwärtigen Substanz und Aura bis weit in die Stadt und den Park, bis weit in das Gedächtnis und die heutigen Ausstellungen und Konzerte.

Die Räume des Schlosses haben auch Cornelia Osterwald sofort gefangen genommen und in ihrer Interpretation an- und aufgeregt. In dieser Verbindung wünsche ich Ihnen Anregung und Freude beim Hören und vielleicht auch einmal beim genaueren Hinsehen, so Sie das Schloss besuchen.

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Partita I B-Dur BWV 825
Präludium und Fuge XIV fis-Moll BWV 859
Präludium und Fuge XIX A-Dur BWV 864
Präludium und Fuge IX e-Moll BWV 878
Französische Suite Es-Dur BWV 815
Italienisches Konzert F-Dur BWV 971

Ges.: 67:52

Die Aufnahmen entstanden zum großen Teil im Spätsommer 2013 in der Bibliothek auf Schloss Waldenburg. Der Zustand des Schlosses inspiriert mit seiner unaufgeregten Eleganz und dem Zauber des noch nicht wieder Erweckten.  Für die Aufnahmen in der Bibliothek des Schlosses wurde ein einmanualiges Cembalo aus der Werkstatt Bernhard von Tucher verwandt, ein Nachbau (2007) nach dem Original von Heinrich Vater in Hannover (1738). Dieses Cembalo ist ein typisch deutsches Barock-Instrument – mit einem Hauch Italien, dem großen Ideengeber dieser europäischen Epoche. Das Instrument kann „sprechen“, es hat einen durchdringend ehrlichen Klang. Es bietet die Möglichkeit, die für das Barock typische instrumentale Artikulation klar auszuarbeiten und wird der von Bach beabsichtigten „Klangrede“ in hohem Maße gerecht.

Cornelia Osterwald lebt im Süden von Leipzig und studierte Klavier-, Cembalo- und Hammerflügel an der Hoch- schule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Helgeheide Schmidt und Prof. Christine Schornsheim. Im Anschluss folgte ein Aufbaustudium für Alte Musik bei Prof. Ludger Rémy, Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden, sowie erneut bei Prof. Christine Schornsheim in Leipzig.

Meisterkurse und Privatunterricht bei Walter-Heinz Bernstein, Gustav Leonhardt, Andreas Staier und Menno van Delft trugen zu ihrer weiteren Profilierung bei. Cornelia Osterwald tritt wiederholt als Solistin und Continuospielerin u. a. beim Inter- nationalen Bachfest Leipzig, bei den Händelfestspielen Halle/S. und beim Sächsischen Mozartfest auf. Sie kann auf eine umfangreiche solistische sowie kammermusikalische Tätigkeit im In- und Ausland verweisen u. a. mit dem Chem- nitzer Barockorchester, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem Neuen Bachschen Collegium Musicum Leipzig, der Merseburger Hofmusik und der Staatskapelle Halle.

Sie verantwortet den Cembalo- und Generalbassunterricht an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik sowie an der Martin-Luther-Universität in Halle/S. und unterrichtet Korrepe- tition an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Als gefragte Begleiterin spielt Cornelia Osterwald regelmäßig bei internationalen Wettbewerben (u. a. dem Bachwettbewerb Leipzig) und wirkt bei zahlreichen CD- und Rundfunk-Produktionen u. a. beim Deutschlandfunk und dem Mitteldeutschen Rundfunk mit.
as – c 5064-2000 auris classic
EAN 4260077710646

Recorded: Herbst/autumn 2013
Recording and mastering
: Horst Springer
English translation
: J. Bradford Robinson
Photos
: Hendrik Schmidt
auris subtilis ® www.auris-subtilis.de
Produktionsleitung: 
 Franz Streuber

1.
Partita I B-Dur BWV 825 (Johann Sebastian Bach (1685 – 1750))
2.
Präludium und Fuge XIV fis-Moll BWV 859 (Johann Sebastian Bach (1685 – 1750))
3.
Präludium und Fuge XIX A-Dur BWV 864 (Johann Sebastian Bach (1685 – 1750))
4.
Allemande aus Französische Suite Es-Dur BWV 815 (Johann Sebastian Bach (1685 – 1750))
5.
Italienisches Konzert F-Dur BWV 971 (Johann Sebastian Bach (1685 – 1750))

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