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Orgelträume III

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Ungewöhnlich mutet der Begriff „Orgelmarathon“ an. Berechtigt ist er aber, da an fünf Tagen Frauenkirchenkantor Matthias Grünert auf 42 Kirchenorgeln im Erzgebirge über 200 „Perlen“ des Orgel-Repertoires spielte. Über 10.000 Konzertbesucher nahmen an diesem Ereignis teil und die vorliegende CD hält einen attraktiven Teil für Orgelliebhaber fest.

ORGELMARATHON – Erzgebirge 2010

Frauenkirchenkantor Matthias Grünert, Dresden spielt an 10 ausgewählten Orgeln im Erzgebirge

Ungewöhnlich mutet der Begriff „Orgelmarathon“ an. Berechtigt ist er aber, da an fünf Tagen Frauenkirchenkantor Matthias Grünert auf 42 Kirchenorgeln im Erzgebirge über 200 „Perlen“ des Orgel-Repertoires spielte. Über 10.000 Konzertbesucher nahmen an diesem Ereignis teil und die vorliegende CD hält einen attraktiven Teil für Orgelliebhaber fest.

1. Lichtenberg, Evang. Kirche (Johann Christian Kayser 1800)
P. Fr. Pedro Carerra y Lanchares Versos de 1 tono 4:04
2. Großolbersdorf, Evang. Kirche (Georg Wünning 2003)
Johann Sebastian Bach Partita über den Choral 13:20
„Ach, was soll ich Sünder machen“ BWV 770
3. Zschopau, St. Martin-Kirche (Jacob Oertel 1755)
Antonio Diana Sonata Nr. 3 5:30
4. Wolkenstein, St. Bartholomäus-Kirche (Christian Gottlob Steinmüller 1818)
Vincenzo Petrali Marcia 3:01
5. Auerbach, Evang. Kirche (Christian Gottlob Steinmüller 1847)
A.Katharina Winteler Marsch As-Dur 0:59
6. Neuhausen, Evang. Kirche (Carl Euduard Jehmlich 1868)
Christian Heinrich Rinck Konzertstück 7:55
7. Thalheim, Evang. Kirche (Gebr. Emil&Bruno Jehmlich 1922)
César Franck Prélude, Fugue et Variation op. 18 10:27
8. Lauterbach, Heilandskirche (Alfred Schmeisser 1907)
Samuel Rousseau Scherzo 4:29
9. Ehrenfriedersdorf, St. Niklas-Kirche (Richard Kreutzbach 1889)
Théodore Salomé Verset 1:07
10. Annaberg-Buchholz, St. Annen-Kirche (Eberhard Friedrich & Cie. Walcker 1884)
Joseph Gabriel Rheinberger VIII. Sonate e-moll op. 132 11:07

Total 75:39 

Aufgenommen im Mai 2010, Erscheinungstermin: 4.August 2010

as-o 5047-2000 auris Organum
EAN 4260077710479
2010 auris subtilis®
LC 12021
Aufnahme, Mastering: Markus Gottschall
Aufnahmekoordination/Fotos: G. Seidel; Gottesgrün
Texte zu den Kirchen und Orgeln: Irmgart Müller-Uri
Texte zu den Werken: Wolfgang Ritschel

 

1.
Versos de 1 tono (Fr. Pedro Carerra y Lanchares)
2.
Sonata Nr. 3 (Antonio Diana)
3.
Prélude, Fugue et Variation op. 18 (César Franck)
4.
Scherzo (Samuel Rousseau )

Franns von Promnitz – Die Kunst der Fuge BWV 1080

Wie nähert man sich diesem Werk unerreichbarer Kompliziertheit, dem Unspielbaren, der „Augenmusik“ (A. Schweitzer), in Partitur geschrieben, keinem Instrumente zuzuweisen, eher eine Wissenschaft?

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Orgellandschaft Sächsische Schweiz

An den als spektakulär und überwältigend geltenden OrgelMarathon 2012 – Orgellandschaft Oberlausitz knüpft mit der vorliegenden Edition Frauenkirchenkantor Matthias Grünert in diesem Jahr in der Sächsischen Schweiz an. Über 10.000 Konzertbesucher nahmen 2012 an diesem Ereignis teil.  Zu den vom 20. bis  25. August stattfindenden Konzerten hält die vorliegende CD einen attraktiven Teil des OrgelMarathons 2014 für Orgelliebhaber fest.

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Orgelträume

Seit 2004 spielt Matthias Grünert die jährliche Konzertreihe OrgelArena. Bei diesem Orgelmarathon lässt er täglich etwa zehn Orgeln in Dorf- und Stadtkirchen sowie Konzertsälen erklingen. Im Jahre 2006 konnte auf vielfältigen Wunsch die erste OrgelArena CD erscheinen, die nach kurzer Zeit vergriffen war. Zur OrgelArena Vogtland 2008 erscheint eine Neuauflage mit einer Auswahl von 10 aus 40 Orgeln, die der Frauenkirchenkantor am verlängerten Wochenende vom 11. bis 15. September 2008 zum Klingen gebracht hat.

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Die Silbermann-Orgel in der Petrikirche zu Freiberg

Für die vorliegende Einspielung standen nicht nur fünf namhafte Barockviolinen aus der Zeit von 1670-1769 zur Verfügung, sondern mit dem 1735 eingeweihten Instrument Gottfried Silbermanns in der Freiberger St. Petrikirche auch eine außerordentliche Orgel. Zeitgleich entstand in der Werkstatt des sächsischen Orgelbaumeisters das Instrument für die Dresdner Frauenkirche, welches wegen Bauverzögerungen in der Kirche erst später aufgestellt werden  konnte.

Beide Orgeln läuteten die späte Wirkungsphase Silbermanns ein, beide berücksichtigten das Bedürfnis nach besonderer klanglicher Gravität. Glücklicherweise überlebte die Orgel der Freiberger Petrikirche trotz verschiedener, größtenteils dem Zeitgeschmack geschuldeter Eingriffe.

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