Auris Subtilis | Das CD-Label aus Sachsen für Klassik und mehr

Beethoven Debussy Chopin Sonaten für Violoncello und Klavier

16,00 

Es galt die Gelegenheit beim Schopfe zu packen: der große Konzertflügel im Irmler Musiksaal der Otto-Friedrich-Universität Bamberg war frei, es gab keine Tournee- und Konzertverpflichtungen, an der Freiburger Musikhochschule herrschten noch Weihnachtsferien und Tonmeister Markus Gottschall hatte über Neujahr Zeit, unser Musizieren mit seiner mobilen Technik aufzunehmen. Rasch waren wir uns einig, Stufen unserer gemeinsamen musikalischen Entdeckungen festzuhalten.

Matthias Ranft – Violoncello
Tomoko Ogasawara – Klavier         

Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier und Violoncello op.69
Claude Debussy Sonate für Violoncello und Klavier
Frédéric Chopin Sonate für Klavier und Violoncello op.65

total 01:10:00

Zum Geleit

Es galt die Gelegenheit beim Schopfe zu packen: der große Konzertflügel im Irmler Musiksaal der Otto-Friedrich-Universität Bamberg war frei, es gab keine Tournee- und Konzertverpflichtungen, an der Freiburger Musikhochschule herrschten noch Weihnachtsferien und Tonmeister Markus Gottschall hatte über Neujahr Zeit, unser Musizieren mit seiner mobilen Technik aufzunehmen. Rasch waren wir uns einig, Stufen unserer gemeinsamen musikalischen Entdeckungen festzuhalten. Die Beethoven-Sonate stand am Beginn unserer künstlerischen Zusammenarbeit und jedes Mal entdecken wir Neues darin und so soll sie auch hier am Anfang stehen. Chopin ist für uns auf ganz andere Weise ein Glücksfall: eigentlich berühmt für seine einmalige Stellung als besonderer Komponist für das Klavier mit seiner ganz eigenen exklusiven Klangwelt, um deren Repertoire die Pianisten von allen Nichtpianisten regelrecht beneidet werden, gehört diese Cello-Sonate zu den ganz wenigen Kammermusik- werken, die er überhaupt komponiert hat und die einmalige Chance bietet, mit einem Vokalinstrument ebenbürtig einzutauchen in diesen besonderen musikalischen Kosmos. Debussy bietet wieder ganz andere Farben, keine Programmmusik; mit seiner spielerisch-biegsamen Tonsprache in freier Form hält seine Cello-Sonate gleichsam eine Äquidistanz zu den Stücken von Beethoven und Chopin und schließt diese Werke zu einem Kreis.

Matthias Ranft

Der gebürtige Hamburger Matthias Ranft erhielt als siebenjähriger seinen ersten Cello- Unterricht und noch als Gymnasiast nahm er an der Musikhochschule bei Arthur Troester das Instrumentalstudium auf. Seine musikalische Ausbildung führte ihn anschließend nach Freiburg i. Br. zu Christoph Henkel und mit einem DAAD-Stipendium zu Janos Starker in Bloomington / USA. Noch vor dem Solistenexamen 1985 an der Hochschule für Musik Freiburg sammelte er zwischen 1981 und 1983 erste Orchestererfahrungen als Solocellist der Hofer Symphoniker und gewann 1984 den Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin. Seit 1985 spielt Ranft bei den Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie und ist deren erster Solocellist. Nebenher nimmt er regelmäßig an internationalen Festivals wie z. B. „Affinis“ in Japan teil, konzertiert als Kammermusiker u. a. im Ensemble „ABRAXAS“, musiziert mit Jörg Widmann, Frank Peter Zimmermann und als Solist unter Gilbert Varga, Roger Norrington, Adam Fischer, Lawrence Renes und Jonathan Nott. Sein musikalisches Schaffen ist in zahlreichen Rundfunkaufnahmen und auf CD-Einspielungen dokumentiert. Seine musikalische Erfahrung vermittelt er als Dozent an der Hochschule für Musik Freiburg i. Br. (2001-2004) und auf internationalen Meisterkursen in Japan. Matthias Ranft spielt auf einem „Giovanni Grancino“ aus dem Jahre 1695.

 

Tomoko Ogasawara

Die Pianistin Tomoko Ogasawara studierte zunächst an der Staatlichen Universität der Künste ihrer Geburtsstadt Tokyo, um dann für das Solistenexamen ihre musikalische Aus- bildung an der Hochschule der Künste Berlin und an der Hochschule für Musik Freiburg i. Br. in Europa fortzusetzen, die sie mit Auszeichnung abschloss und ihr den 1. Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb einbrachte. Zu ihren prägenden Lehrern gehören Georg Sava, Tibor Hazay und Georgy Sebok, die sie früh zu künstlerischen Erfolgen führten u. a. als Finalistin auf den internationalen Wettbewerben „Maria Canals“ / Barcelona und „Clara Haskil“ / Montreux. Seitdem gastiert Tomoko Ogasawara regelmäßig auf den Bühnen der internationalen Musikwelt (u. a. Berlin, Montreux, London, Paris, Tokyo, Jerusalem, Bangkok, Shanghai), konzertierte u. a. zusammen mit Albrecht Mayer, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann und musiziert regelmäßig auch in kammermusikalischen Formationen wie dem Ensemble „ABRAXAS“ und bei internationalen Festivals wie „Affinis“ in Japan. Von ihr liegen zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen vor. In der Saison 2006/2007 führte sie sämtliche Klaviersonaten von W. A. Mozart auf. Ihre musikalische Erfahrung vermittelt Tomoko Ogasawara derzeit als Dozentin an der Hochschule für Musik Freiburg i. Br. und regelmäßig auf Meisterkursen in Tokyo.

as – c 5058-2000 auris classic
EAN 4260077710585
Recorded
: Januar 2014
Recording and mastering
: Markus Gottschall, www.mg-audio.de
English translation
: J. Bradford Robinson
Photos
: Markus Gottschall
auris subtilis ® www.auris-subtilis.de
Produktionsleitung: 
 Franz Streuber
Design und Produktion: auris subtilis®

1.
Sonate für Klavier und Violoncello op.69 - Allegro ma non tanto (Ludwig van Beethoven)
2.
Sonate für Violoncello und Klavier - Prologue (Claude Debussy)
3.
Sonate für Klavier und Violoncello op.65 - Allegro moderato (Frédéric Chopin)
4.
Sonate für Klavier und Violoncello op.65 - Largo (Frédéric Chopin)

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