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HARFHORN

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Wie aus der Zeit herausgenommen sind die simultan auf Alphorn und Harfe in seiner neuen CD-Edition HARFHORN eingespielten Interpretationen von Stefan Weyh. Eigene Kompositionen und die von Freunden sind ebenso vertreten wie Bearbeitungen von Klassikern wie Dowland, Händel, Monteverdi, Leopold Mozart aber auch unbekanntere alte Meister, welche der Harfner und Hornist liebt und sich gleichermaßen schätzend widmet wie auch folklorischer Inspiration.
Ganz aus Hingabe am klanglichen Entstehen mit seinen besonderen Instrumenten und deren gleichzeitigem Spiel und einer Vorstellung, die sich nicht atemraubenden Tempi oder heischender Virtuosität unterwirft, fällt Stefan Weyh hörenswert mit seinem Selbstverständnis und dem Zulassen, was ihm Klang und Form entgegenbringt, aus den Mustern konventioneller Einspielungen und Aufführungen heraus – kunstvoll und man könnte meinen naturbelassen. Seiner Auffassung zu musizieren gesellte er sich für die Einspielung einen Freundeskreis hinzu, welche der freien Musikszene und der Aufführung mit alten Instrumenten zuzurechnen sind und denen man vielleicht gern barfüßig begegnen würde.

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Stefan Wey – Harfe, Alphorn, Büchel

wie aus der Zeit herausgenommen sind die simultan auf Alphorn und Harfe in seiner neuen CD-Edition HARFHORN eingespielten Interpretationen von Stefan Weyh. Eigene Kompositionen und die von Freunden sind ebenso vertreten wie Bearbeitungen von Klassikern wie Dowland, Händel, Monteverdi, Leopold Mozart aber auch unbekanntere alte Meister, welche der Harfner und Hornist liebt und sich gleichermaßen schätzend widmet wie auch folklorischer Inspiration.
Ganz aus Hingabe am klanglichen Entstehen mit seinen besonderen Instrumenten und deren gleichzeitigem Spiel und einer Vorstellung, die sich nicht atemraubenden Tempi oder heischender Virtuosität unterwirft, fällt Stefan Weyh hörenswert mit seinem Selbstverständnis und dem Zulassen, was ihm Klang und Form entgegenbringt, aus den Mustern konventioneller Einspielungen und Aufführungen heraus – kunstvoll und man könnte meinen naturbelassen. Seiner Auffassung zu musizieren gesellte er sich für die Einspielung einen Freundeskreis hinzu, welche der freien Musikszene und der Aufführung mit alten Instrumenten zuzurechnen sind und denen man vielleicht gern barfüßig begegnen würde.

Der Harfner und Hornist Stefan Weyh gehört zu den Entschleunigten unserer Zeit. Nicht,
 dass er nicht auch ein Auto benutzen würde, aber die Frage ist, ob man immer auf der Überholspur drängelt oder gedrängt wird, oder ob man auch anders ankommt zu dem, was wirklich wichtig ist. Denn es gibt diese Orte, nur einen Kilometer entfernt der vermeintlichen Lebensautobahnen, also erreichbar, welche nicht Neigetechnik und Hochgeschwindigkeit brauchen. Sie sind anspruchsvoll belassen und mit einem gewissen Aufwand von Geduld und Gnade lassen sie etwas entstehen, wonach sich alle, auch die Eiligen sich sehnen. Die Musik von Stefan lässt kunstvoll hören, was
 er lebt und anderen zuträgt. Die vorliegende Edition lässt Sie daran teilhaben.

HARFHORN
Das Wort Harfhorn entspringt der musikalischen Verbindung von Harfe und Alphorn. Vom Klang beider Instrumente begeistert, befasst sich der Harfner und Hornist Stefan Weyh seit Jahren mit dem gemeinsamen (sozusagen simultanen) Spiel beider Instrumente. Ein Teil dieser Musik wird auf dieser CD Edition auch auf dem Büchel hörbar gemacht.

BÜCHEL
Das Büchel ist eine aus der Schweiz stammende Sonderform des Alphorns, das zweimal gebogen ist und einen etwas schmaleren geraden Trichter hat. Der feine helle Klang von zwei Bücheln ist hier eindrucksvoll in den beiden Intraden zu hören.

BÖHMISCHE HARFE
Die Harfe zählt zu den ältesten Instrumenten der Musikgeschichte.
In der antiken Sage betört Orpheus mit seiner Musik Hades den Gott der Unter- welt, um seine Eurydike wieder zu den Lebenden mitzunehmen. Schon als Kind beeindruckte Stefan Weyh auch die alttestamentarische Geschichte, in welcher David den jähzornigen König Saul allein durch sein Harfenspiel besänftigen konnte. Die Böhmische Harfe stammt ursprünglich aus Preßnitz im Erzgebirge, die ältesten bildlichen Darstellungen datiert man auf die Mitte des 18. Jahrhunderts. Preßnitzer Harfner und Wandermusikanten aus dem Böhmerwald machten sie vor allem im süddeutschen Raum bekannt. Die Böhmische Harfe wurde gerne als Begleitinstrument in kleinen Tanzkapellen mit Fiedel, Bassgeige und böhmischem Bock gespielt.
Das auf dieser Aufnahme zu hörende Instrument baute Meister André Schubert
von der Klangwerkstatt Markt Wald im Allgäu. Gemeinsam mit dem Gründer dieser Werkstatt, Christoph Löcherbach, hat er sich der Böhmischen Harfe in besonderer Weise angenommen. Behutsam wurde der Klang verbessert, die Saitenzahl und Saitenspannung wurden erhöht ohne die äußere Form mit der geraden Säule und dem gebogenen Corpus zu verändern.
So entstand eine Harfe, die durch ihr schönes Holz, die schlichte Form, ihren klaren tragenden Klang und auch durch ihr geringes Gewicht beeindruckt.

DIE INTERPRETEN
Jana Stefanek Gesang
Caterina Other Schlüsselfiedel
Stefan Moosdorf Cembalo
Philipp Werner 
 Pauken, Amboss, Kuckuck und Specht
Sebastian Fischer Alphorn 2, Büchel 2 und Zink
Klaus Handschack Konzertgitarre und Tonmeister
Stefan Weyh Harfe, Alphorn 1, Büchel 1, Idee und grafische Gestaltung

Titel:
1) INTRADA unbekannter böhmischer Meister
2) MORGENGRUSS Christoph Pampuch
3) COME AGAIN John Dowland (1563 – 1626)
4) TOCCATA Claudio Monteverdi (1567 – 1643)
5) TAUWETTERWIND Stefan Weyh
6) HARMONIOUS BLACKSMITH Georg-Friedrich Händel
7) LA PAIX Georg-Friedrich Händel (1685 – 1759)
8) HIRTENMUSIK FÜR STEFAN Herta Lippold
9) WALDHORNDUO Leopold Mozart (1719 – 1787)
10) MENUETTO anonym Handschrift Univ. Bibl. Breslau 18. Jh.
11) INTRADA 1683 Pavel-Josef Vejvanowsky (um 1633 – 1693)
12) LÄNDLER Joseph Küffner (1776 – 1856)
13) MODINHA brasilianisches Volkslied
14) A FARY`S LOVESONG irisch traditionell
15) FANTASIE IN F Stefan Weyh

as – f 5063-2000 auris folk
EAN 42600777106639

Die Aufnahmen entstanden im Frühjahr 2013 im Studio Jump Records von Klaus Handschack in Döbeln.

Übersetzung:
 Anna-Clara Gasch
Fotos:
 Jörg Müller
Grafik: Stefan Weyh
Produktionsleitung: 
 Franz Streuber
Design und Produktion: auris subtilis®
LC 12021 www.auris-subtilis.de

1.
INTRADA (unbekannter böhmischer Meister)
2.
TOCCATA (Claudio Monteverdi (1567 – 1643))
3.
HIRTENMUSIK FÜR STEFAN (Herta Lippold)
4.
INTRADA 1683 (Pavel-Josef Vejvanowsky (um 1633 – 1693))

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HARFHORN II – Stefan Weyh

Mit HARFHORN II knüpft Stefan Wey an seine erste Harfhorn-CD an. Neue Musiker und zwölf neue Stücke sind nicht das einzige Unterscheidungsmerkmal. Kontinuität in der Sicht auf die Herangehensweise und Offenheit im Herzen für Schönes und das gemeinschaftliche Entstehen zeichnen und die ganz besondere Eigenheit in Qualität, Farbe und Aussage dieser Edition aus. Es ist die persönliche Handschrift und völlige Unterschiedlichkeit in der Gemeinsamkeit, die hörbar wird in den eingespielten Stücken und sichtbar im inneren Auge der Hörer, vielleicht auch in deren Herzen. Das liegt durchaus in der Absicht des Harfhornisten Stefan Weyh.

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Wie lieblich schallt – Sächsisches Hornquartett

Alte und romantische Volkslieder werden vom Sächsischen Hornquartett auf innige und auch auf schmetternde Weise geblasen. Frank Höhnerbach liest die meisten der Liedtexte vorab und bringt den Wert der Worte mit besonderer Eindringlichkeit nahe. Zu hören sind „Innsbruck, ich muß dich lassen“, „Ännchen von Tharau“, „An der Saale hellem Strande“, „Der Mond ist aufgegangen“, „Kein Feuer, keine Kohle“, „Heidenröslein“, „Wer hat dich, du schöner Wald“, „Wie lieblich schallt“ und weitere. Die Musiker erzählen mit ihren Hörnern eine ganz persönliche Geschichte sächsischer Kammermusik- und Freundschaftstradition.

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CORAZÓN AL SUR

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Tangos wie Yuyo verde und Cuando tallan los recuerdos, der Vals Francia oder die Milonga De pura cepa sollen den Tänzern, die Tango Amoratado für ihre rhythmischen und dynamischen Interpretationen schätzen, direkt in die Beine gehen und Freude auf der Tanzfläche bringen.

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Weihnachtsreise – DAS KONZERT

Sylvia Weisheit-Heinze, Organisatorin und Sängerin dieser Reise, sorgt mit einer warmen und mitreißenden Stimme, viel Gefühl, ihrer großen Liebe zur Musik und der Begeisterung für die Weihnachtszeit dafür, dass jedes dieser Konzerte einmalig und neu ist. Berührend wie amüsant, zum Nachdenken und auch zum 
Lachen anregend führt sie von Beginn an durch das Programm und überrascht im passenden Moment mit einem Gedicht oder einer heiteren Geschichte.

Es erklingen beliebte und weniger bekannte Weihnachtslieder aus aller Welt, klassische Alte ebenso wie beschwingte Neue – modern arrangiert und mit Hingabe vorgetragen.

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Tango Amoratado Romantica

Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es ein wiederkehrendes Ritual: Kurz nach 9 am Abend beginnen Jürgen Karthe und Fabian Klentzke mit dem ersten Tango und begrüßen alte und neue Gesichter zur TANGOBAR mit TANGO AMORATADO.

Bevor die ersten anfangen zu tanzen gibt es diesen intensiven Moment, in dem all nur dem Bandoneon und dem Klavier  lauschen, die Musik durch den Raum schwebt und ihre sehnsuchtsvollen Geschichten erzählt…
Viele der auf dieser CD versammelten Stücke erklangen das erste Mal in diesen Momenten: Nostalgias, El último café, Mimi pinson, Mi noche triste… und Romantica. Später kommen in  Stücken wie El abrojito, La guitarrita oder  El amanecer zur Romantik und Melancholie die urbane Kraft und Vitalität des Tangos – und die Musik und der Tanz verschmelzen zur Einheit.

Konzeptionell eingebunden ist eine fotografisch reich dokumentierte Darstellung eines Chemnitzer Industrieareals im Booklet der CD als weiterer Spielort des Duos.

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Mozart in Jazz – Villa in Jazz

Intelligent inspiriert, groovender Sound in stilvollem Ambiente.
Stephan König – Trio: Jazz-Improvisationen zu Themen von Wolfgang Amadeus Mozart
Die Aufnahme entstand am 18. Mai 2017 in der Villa Koerner im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes.
Über die uns vorliegende CD-Edition freuen wir uns sehr, denn Ton- und Bildaufnahmen entsprechen dem seit 1914 gelebten, dann über Jahrzehnte unterbrochenem und seit 2002 wiedererweckten Geist des Hauses. Der Konzertabend und die CD hätten demnach auch heißen können „Villa in Jazz“, so wie das bauliche Konzept und deren heutige Eigentümer und Nutzer die bauliche Form, die künstlerische Gestaltung und Ausgestaltung, den wohnlichen und arbeitenden Zweck mit dem Anspruch an Vitalität und Freude am Leben mit all seinen Farblichkeiten vereint. Meisterschaft und Genialität finden sich in der Architektur des Hauses und den musikalischen Vorlagen – Meisterschaft und Genialität in der Bewahrung und der lebendigen Transformation ins Heute durch Nutzung und Eigeninterpretation. Unsere Freude daran wollen wir mit Ihnen teilen und damit die Idee des Hauses, die Idee „Villa in Jazz“ ins Morgen zu transportieren.

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