Auris Subtilis | Das CD-Label aus Sachsen für Klassik und mehr

Von der Karlsbrücke zum blauen Wunder

16,00 

Klassiker, die sonst im Frack in den Orchestergräben der sächsischen Bühnen spielen, schlüpfen mit Froh- und Gemeinschaftssinn in ihre grünen Westen, um musizierend die Schönheit tschechischer und deutscher Blasmusik zu leben. Prägnanz und Virtuosität, Humor und Publikumsnähe haben inzwischen eine treue Zuhörerschaft wachsen lassen – höchste Zeit, dass sie ihre erste CD vorlegen.

Eine musikalische Wanderung von Prag nach Dresden mit den Original Elbländer Blasmusikanten

Von der Karlsbrücke zum Blauen Wunder
Klassiker, die sonst im Frack in den Orchestergräben der sächsischen Bühnen spielen, schlüpfen mit Froh- und Gemeinschaftssinn in ihre grünen Westen, um musizierend die Schönheit tschechischer und deutscher Blasmusik zu leben. Prägnanz und Virtuosität, Humor und Publikumsnähe haben inzwischen eine treue Zuhörerschaft wachsen lassen – höchste Zeit, dass sie ihre erste CD vorlegen.

Klassische Bläser in den sächsischen Orchestern haben ihre musikalischen Wurzeln meist in den Posaunenchören der Kirchgemeinden und den dörflichen oder städtischen Blasorchestern. Ob als Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, fast immer findet ein Blechbläser früher oder später den Weg zu jener Musik, die aus der Mode gekommen scheint. Die unverkünstelte Sonntagnachmittagsmusik sucht man heute vergeblich in Hitparaden und Radioprogrammen. Als Teil der ursprünglichen Volksmusik weicht sie dem folkloreartigen Schlager, einem künstlichen Bild von Tradition und Kitsch. Offensichtlich braucht es dann wieder einen neuen und unverfänglichen Zugang, um sich diesem Ursprünglichen und Selbstverständlichen zu nähern. Denn wo sonst wird Tradition so natürlich gelebt wie bei handgemachter Musik, die gar nichts Außergewöhnliches sein will. Gut und liebevoll gespielte Blasmusik wirkt unmittelbar und ist unvergänglich. Plötzlich hat man alle Zeit der Welt und im Maß von ruhiger Polka, Walzer und Marsch, dem warmen Sound von hohem und tiefem Blech (vielleicht auch einem gedeihlichen Bier) wird wieder das am wichtigsten, wovon Medien und Hektik des Alltags weit entfernt sind: Muße, Geselligkeit, Freundschaft und gute Musik. Das hört man auch. Und so ist die vor Ihnen liegende CD ein Stück der musikalischen Wurzeln jener Musiker, die Ihnen im Frack, aber auch in ihren grün und gelb bestickten Westen begegnen können. Spiellaunig sind sie immer!

So wie Moldau und Elbe Prag und Dresden verbinden, stehen die Karlsbrücke und das Blaue Wunder als Wahrzeichen der Städte, welche die Menschen miteinander von Stadtteil zu Stadtteil, aber auch von Land zu Land verbinden. Durch das Elbsandsteingebirge hindurch fließt das Böhmische den sächsischen Musikanten gleichsam zu und tschechische Lieder und Bräuche mischen sich vertraut mit Hiesigem. Nur wenige Stunden und kaum mehr als einhundert Kilometer braucht es, um einigen Liedern nachzureisen, die Teil dieser CD geworden sind.

Die Original Elbländer Blasmusikanten füllen auf ihrer Reise von Prag nach Dresden den doch größer ausgefallenen Reisebus nicht einmal annähernd, doch heiteres Lachen und Singen lassen den Bus randvoll wirken. Fototermin auf der Karlsbrücke im schönen Prag: die japanischen Touristen drehen sich nach den grünen Folklorewesten um und zücken begeistert ihre Fotoapparate. Spielt ihr jetzt? Nein? Schade… Sachsen, die ihre Landsleute wiedererkennen, finden sich überall. Die Musikanten winken zum Abschied. Doch bevor es über Berg und Tal nach Dresden geht, führt kein Weg vorbei an 15 Portionen böhmischer Knödel, Pilsner Urquell und wenigen(!) Sliwowitz. Dafür geht es mit viel Schwejkschem Humor im Bauch aus dem Schwesterland zurück nach Sachsen. Im frisch gemähten Heu unter dem Blauen Wunder auf der Elbwiese sind sie dann alle wieder zuhause und stehen im Frack für den Fotografen in der Abendsonne stramm. Die Kollegen aus der Staatskapelle speisen zufällig im italienischen Restaurant nebenan, winken über das Geländer und rufen: „Ach ihr schon wieder, ihr mit eurem Sonnengemüt…“.

1 Jubiläumsklänge – MarschpolkaI Jubilee Sounds – march-polka
Komponist I composer: Peter Schad

2 Elbländer Polka I Elblanders Polka
GesangI vocals: Corina Voigt und Jan Schmaglowski
Komponist I composer: Robin Kürschner, Text I lyrics: Conrad Wecke

3 Schönes Prag – MarschI Beautiful Prague – march
Komponist I composer: Frantisek Kmoch, Arrangeur I arranger: Walter Tuschla

4 2-er Polka – Solo für Flügelhorn & TenorhornI
Polka for Two – solos for flugelhorn and tenor horn
Solisten I soloists: Lukas Stolz, Robin Kürschner, Komponist I composer: Peter Schad

5 Böhmischer Wind – Walzer I Bohemian Wind – waltz
Gesang I vocals: Corina Voigt und Jan Schmaglowski
Komponist I composer: Ernst Mosch, Arrangeur I arranger: Gerald Weinkopf, Text I lyrics: Bruno Zwinger

6 Für unsere Kameraden I Pro kamaráda – Polka I For Our Comrades – polka
Komponist I composer: Miroslav R. Procházka, Arrangeur I arranger: Siegfried Rundel

7 Kuschel PolkaI Snuggle Polka
Komponist I composer: Peter Schad

8 Die Teufelszunge – Solo für TrompeteI The Devil’s Tongue – solo for trumpet
Solist I soloist: Philipp „Klaus“ Lohse
Komponist I composer: Hugo Schmidt, Arrangeur I arranger: Walter Tuschla

9 Im schönen Prag – Walzer I  In Beautiful Prague – waltz
Gesang I vocals: Corina Voigt und Jan Schmaglowski
Komponist I composer: Josef Stelibsky,
Arrangeur I arranger: Frank Pleyer, Text I lyrics: Kurt HerthaI, Helga Reichel

10 Böhmischer Traum – PolkaI Bohemian Dream – polka
Komponist I composer: Norbert Gälle, Arrangeur I arranger: Siegfried Rundel

11 Deutschmeister Regimentsmarsch I German Masters Regimental March
Komponist I composer: Wilhelm August Jurek, Arrangeur I arranger: Franz Bummerl

12 Die Liebste I Nejmilejši- Polka I The Most Darling of All – polka
Komponist I composer: Jaroslav Tvrdý, Arrangeur I arranger: Walter Tuschla

13 Schnick & Schnack – Solo für zwei Klarinetten I
Schnick & Schnack – solos for two clarinets
Solisten I soloists: Karolin Ketzel, Teresa Schubert
Komponist I composer: Roland Kohler, Arrangeur I arranger: Franz Watz

14 Polka Nr. 37I Zdenièka
Komponist I composer: Metodej Prajka, Arrangeur I arranger: Siegfried Rundel

15 In guter Laune – PolkaI V Nálade Polka I In the Best of Moods – Polka
Komponist I composer: Miroslav R. Procházka,
Arrangeur I arranger: Jaroslav Ondra

16 Rauschende Birken – Walzer I Rustling Birch Trees
GesangI vocals: Corina Voigt und Jan Schmaglowski
Komponist I composer: Vaclav Kaucky,
Arrangeur I arranger: Gerald Weinkopf, Text I lyrics: Robert Frei

17 Die Post im Walde – Solo für Trompete I The Post in the Woods – solo for trumpet
Solist I soloist: Robert Wintzen
Komponist I composer: Heinrich Schäffer, Arrangeur I arranger: Robin Kürschner

18 Jubiläumspolka I Jubilee Polka
Komponist I composer: Robin Kürschner

19 Hohe Tannen – Volksweise I High Fir Trees – folk song
Gesang I vocals: Corina Voigt und Jan Schmaglowski
Arrangeur I arranger: Robin Kürschner

20 Astronauten MarschI Astronaut March
Komponist I composer: Josef Ullrich, Arrangeur I arranger: Gerald Weinkopf


Die Original Elbländer Blasmusikanten

Die Musiker der Original Elbländer Blasmusikanten sind allesamt in ihrer Blüte stehende Profimusiker oder Musikstudenten. Sie tauschen gern und so oft es eben geht den verpflichtenden Frack, ihre Lackschuhe und ihr klassisches Repertoire gegen andere gesellige Stunden ein. Sie schwelgen bei wiegenden Takten und gehen die Sache mal ruhig an. Wieder einmal einfache, natürliche Musik machen und nicht „große Kunst“, so schön sie auch ist. Dass dabei Anspruch und Gediegenheit nicht außer Acht gelassen werden, ist Musikantenehre. Wo sonst ein Orchestergraben ist, sind manchmal noch nicht einmal zwei Meter zu den ersten Zuhörern und zu ernst nimmt sich hier auch keiner.So ist auch für die Fans aus dem Solotrompeter der Robert-Schumann-Philharmonie eben „Kuddel“ und aus der Diplommusikpädagogin im Fach Klarinette einfach „Resi“ geworden.

Die Musiker sind durchschnittlich fünfundzwanzig Jahre alt und (mit Ausnahme eines Schwaben) alle gebürtige Sachsen. Sie haben ihren Weg zur Blasmusik ganz unterschiedlich gefunden, über andere Blasmusikensembles, einen Musikverein oder letztlich eben einfach über die Gründung der Original Elbländer an einem Dezemberabend 2004, nach einem Weihnachtsoratorium in einem Dresdner Gasthof. Seitdem sind so Freundschaften geschlossen und vertieft worden. Viele vergnügte Blasmusikstunden sind ins Land gegangen und seit 2008 vervollständigen die Gesangssolisten Madlen, Corina und Jan die Elbländer.

Ein ungewohnt frischer und durchaus kräftiger Wind weht nun durch die sächsische Blasmusikszene, denn hier sitzen die „alten Hüte“ auf jungen, talentierten Köpfen. So arrangiert exemplarisch der Tenorhornist Robin Kürschner als Haus- und Hofkomponist den Elbländern ihre maßgeschneiderten Titel. Und rote Ohren bekommen die Elbländer immer dann, wenn sich begeisterter Fans (unter ihnen übrigens auch viele junge und ausgesprochen hübsche Damen) zu ganz persönlichen Komplimenten hinreißen lassen. Verdienterweise, denn wo bekommt man schon sonst eine solch flotte und elegant zelebrierte „Teufelszunge“ zu hören?

Erscheinungstermin: 15.Oktober 2009
as – f 5040-2000 auris folk
EAN 4260077710400
2009 auris subtilis®
LC 12021 www.auris-subtilis.de
aufgenommen I recorded: Juli 2009 im Studio „B“ der Fachhochschule Mittweida
Aufnahme und Mastering: Markus Gottschall
Texte: Franz Streuber, Annelie Blasko
Übersetzung: J. Bradford Robinson
Fotos: Wolfgang Schmidt
Produktionsleitung: Franz Streuber
Assistenz: Annelie Blasko

HARFHORN

Wie aus der Zeit herausgenommen sind die simultan auf Alphorn und Harfe in seiner neuen CD-Edition HARFHORN eingespielten Interpretationen von Stefan Weyh. Eigene Kompositionen und die von Freunden sind ebenso vertreten wie Bearbeitungen von Klassikern wie Dowland, Händel, Monteverdi, Leopold Mozart aber auch unbekanntere alte Meister, welche der Harfner und Hornist liebt und sich gleichermaßen schätzend widmet wie auch folklorischer Inspiration.
Ganz aus Hingabe am klanglichen Entstehen mit seinen besonderen Instrumenten und deren gleichzeitigem Spiel und einer Vorstellung, die sich nicht atemraubenden Tempi oder heischender Virtuosität unterwirft, fällt Stefan Weyh hörenswert mit seinem Selbstverständnis und dem Zulassen, was ihm Klang und Form entgegenbringt, aus den Mustern konventioneller Einspielungen und Aufführungen heraus – kunstvoll und man könnte meinen naturbelassen. Seiner Auffassung zu musizieren gesellte er sich für die Einspielung einen Freundeskreis hinzu, welche der freien Musikszene und der Aufführung mit alten Instrumenten zuzurechnen sind und denen man vielleicht gern barfüßig begegnen würde.

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Reflexión del Tango

Argentinien, Uruguay und Deutschland haben eine gemeinsame Geschichte. Das siehtman einerseits an der Vielzahl von deutschen Einwanderern in Südamerika vor etwa 150 Jahren und andererseits an dem großen Einfluß einer deutschen Erfindung für die argentinisch / urugayische Musikkultur, dem Instrument des Tangos, dem Bandoneon. Dieses Phänomen der Musikgeschichte ist eine Herausforderung für das deutsche Cuarteto Bando und den argentinischen Sänger Caio Rodriguez. Sie nehmen sich dieses Erbes an und widerspiegeln in 22 Titeln die Welt des Tangos, zeitlos und doch nostalgisch, traditionell und doch neu.

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„De puro curda“

Neue Arrangements von bekannten und nicht so bekannten Tangos, instrumental oder gesungen und drei erstmals veröffentlichte Kompositionen wurden für diese CD aufgenommen. Der Maßstab bleibt die Tradition des argentinischen Tango, und so ist diese CD, neben dem eigenen Vergnügen, vor allem eine Verbeugung vor den Komponisten und Autoren dieser Tangos.
Das Repertoire umfasst damit sowohl gesungene und instrumentale Klassiker des Tango Argentino (Kompositionen von Anibal Troilo, Osvaldo Pugliese, Julio de Caro) als auch Tango Nuevo von Astor Piazzolla und Eigenkompositionen. Dargeboten werden Show –und Konzertprogramme in Zusammenarbeit mit international renommierten Tänzern aus Europa und Argentinien.

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SlovaCzech

Mährische und Slowakische Folklore, klingt wie Zimbalmusik nun halt ohne Zimbal. Die eigenen Bearbeitungen der Lieder nehmen Einflüsse aus der ungarischen und rumänischen Folklore, sowie ein wenig Jazz und Klassik auf.

SlowaCzech spielt temperamentvolle Folkloremusik hauptsächlich aus dem südlichen Mähren und der Slowakei. So kommt auch der Name zustande. Es ist eine Ableitung der englischen Namen „Slovakia“ und „Czech Republic“. In Ihrem Repertoire befinden sich jedoch auch zahlreiche Stücke, die ursprünglich aus Ungarn, Rumänien und anderen mittelosteuropäischen Ländern stammen. Mit den eigenen Bearbeitungen wird den Stücken ein unverwechselbarer Charakter verliehen, jedoch ohne den Anspruch einer ethnomusikologisch korrekten Interpretation. Die vier jungen Musiker bearbeiten und interpretieren die Musik so wie sie sie empfinden und wie sie ihnen gefällt. So bringen sie in die Musik Elemente der klassischen Spieltechnik und Harmonie sowie auch Einflüsse anderer Musikstile wie Jazz und Folk.

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