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TUYA Klangwerk Improvisationen zu Anthony Cragg

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Im August 2001 nahmen die beiden Musiker Mathis Stendike und Petr Krupa einen öffentliches Improvisationskonzert inmitten der Skulpturen der Chemnitzer Cragg-Ausstellung auf. Die reich bebilderte  CD hat lange auf sich warten lassen. Deshalb spielten die Musiker im Sommer 2007 nochmals zwei Reminiszenzen live in denselben Räumen ein.

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Tuya Klangwerk
Improvisationen zu den Skulpturen von Anthony Cragg in den Kunstsammlungen Chemnitz

Petr Krupa – Viola
Mathis Stendike – Percussion, Alphorn

Im August 2001 nahmen die beiden Musiker Mathis Stendike und Petr Krupa einen öffentliches Improvisationskonzert inmitten der Skulpturen der Chemnitzer Cragg-Ausstellung auf. Die reich bebilderte  CD hat lange auf sich warten lassen. Deshalb spielten die Musiker im Sommer 2007 nochmals zwei Reminiszenzen live in denselben Räumen ein.

1     Eos
2     Thin Skin II
3     Forminifera
4     Generations
5     Calendar
6     Flotsam
7     Secretions
8     Et tout!
9     Reminszenz I
10   Reminiszenz II

2007 auris subtilis®
Fotos : Ronald Weise u. Franz Streuber
Aufnahme und Mastering: Horst Springer

 

1.
Eos (Tuya Klangwerk)
2.
Thin Skin (Tuya Klangwerk)
3.
Flotsam (Tuya Klangwerk)
4.
Reminiszenz II (Tuya Klangwerk)

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Tuya Klangwerk benutzt überwiegend Instrumente, die schon zu Mozarts Zeiten fester Bestandteil damaliger Musik waren: Viola, Violine, Flöte, Horn. Dennoch scheint die Musik des Duos meilenweit von der Mozarts entfernt zu sein. Was einzig und allein an der Verwendung diverser Electronics liegt, die dem Sound einen Aspekt jenseits klassischer, von Mozart beeinflusster Musikvorstellungen verleihen. Wo Petr Krupa mit den Fingern die Saiten zupft, anstatt sie zu streichen, erhebt sich neben und hinter dem Klang das fein ziselierte, in kleinen Häppchen dargebotene elektronisch erzeugte Material. Pfeifen, Säuseln, Rauschen, Summen, Flüstern, Knistern – das elektronische Klangmaterial weist mit kleinem Finger zur Geräuschfamilie hin, die Luigi Russolo 1916 definierte.

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